Einzelhaltung und falsche Zusammensetzung der Gruppe: In der Natur sind die Tiere Weidegänger und leben in losen Verbänden zusammen. Sie sind also keinesfalls Einzelgänger und zeigen nur in der Gruppe ihr natürliches Verhalten. Zudem sollten die Tiere in einem Geschlechter-Verhältnis von einem Männchen auf drei oder vier Weibchen gehalten werden, so dass ein deutlicher Weibchenüberschuss besteht. Sind weniger weibliche Tiere in einer Gruppe werden diese ständige von den paarungsbereiten Männchen bedrängt. Mehrere Männchen werden sich ständig bekämpfen. Achtung vor der Intergration eines neuen Tieres in eine bestehende Gruppe: Zunächst sollte eine längere Quarantänezeit eingehalten werden, um nicht ggf. die übrigen Tiere der bestehenden Gruppe anzustecken. Zudem wird es sich als ohnehin als schwierig erweisen, ein adultes Tier, welches lange Zeit alleine gelebt hat, in eine bestehende Gruppe zu integrtieren. Gerade wenn es sich dabei um ein männliches Tier handelt. 
Die Tiere haben zuwenig Platz Noch immer werden viele Tiere in einem kleinen Gehege für Kanninchen auf einer gepflegten Wiese gehalten. Für zwei ausgewachsene Tiere sollte mindestens eine Fläche von 15 - 20 qm zur Verfügung stehen. Die Tiere laufen hier oft an der Umrandung entlang und versuchen auszubrechen. Kanninchendraht können Sie nicht als Umrandung erkennen und versuchen somit ständig hindurchzugehen.
Öl zur Panzerpflege Viele Halter meinen ihren Tieren etwas Gutes zu tun, wenn sie den Panzer mit Öl oder Vaseline einreiben. Dies hält sich leider sehr hartnäckig. Die Poren können jedoch verstopfen und damit könnte sich Pilzbefall ansiedeln. Es kann im schlimmsten Fall zu Nekrosen kommen. Der Panzer benötigt keine seperate Pflege, wenn die Tiere im Gehege genug mediterrane Sträucher und Bademöglichkeiten vorfinden können.
Schildkröte als Haustier zum  Streicheln und Anfassen Sicher ist es wichtig, dass Kinder den Zugang zu den Tieren finden, denn nur was sie kennen und schätzen, werden sie später einmal schützen. Dennoch sollten die Tiere sowenig wie möglich gestört oder hochgehoben werden. Einige Halter geben an, dass ihre Schildkröte sie kennen würde und dann auf sie zukommen würde. Dies ist jedoch als ein gestörtes und unnatürliches Verhalten zu bewerten. Schildkröten eignen sich nicht als Streicheltiere!
Auch in einem gut strukturierten Gehege werden sich zwei Männchen begegnen, so dass es zu Revierkämpfen kommen kann. Das schwächere Tier kann sich hier jedoch direkt aus dem Sichtfeld des dominanteren Tieres entziehen. Verletzungen bleiben somit in aller Regel aus.